Hallo zusammen, mein Problem sieht so aus:
Vor kurzem stand ich an einer am Berg liegenden Ampel und habe einen Moment nicht aufgepasst und bin dem vor mir stehenden Fahrzeug (alter VW Polo) mit extrem niedriger, quasi Roll-, Geschwindigkeit aufgefahren.
Die Bilanz:
- ein 2cm breiter Kratzer im Lack der Polo-Stoßstange
- bei meinem Nummernschild ist bei der Beschriftung etwas von dem Schwarz weggekratzt
Daraufhin wurde die Polizei informiert die dann den Schaden aufgenommen hat (mir wurde noch gesagt für eine derartige Kleinigkeit hätten sie erst gar nicht kommen müssen). Anschließend Adressen ausgetauscht da so etwas Banales nicht über die Versicherung abzuhandeln sei.
Für mich gabs noch ein Bußgeld in Höhe von 20€.
Heute kam dann ein Anruf des Fahrzeughalters der behauptet er habe einen Gutachter aufgesucht welcher ein verzogenes Fahrwerk festgestellt hat.
Die Reperatur des von mir verursachten "Schadens" würde 900€ kosten.
Für mich ist das an Dreistigkeit kaum zu überbieten.
Das Auto ist an sich vielleicht gerade mal so viel wert und ich soll jetzt die Reperatur von irgendwelchen, wahrscheinlich schon vorher vorhandenen Schäden zahlen.
Da ich leider null Erfahrung mit sowas habe bin ich nun ratlos wie ich vorgehen soll.
Gegengutachten erstellen lassen?
Versicherung informieren?
Welche Gegenmaßnahmen kann ich ergreifen?
Möchte mich nicht (so offensichtlich) über den Tisch ziehen lassen.
Vielen Dank im Vorraus.
