Hallo,
ich hab mal eine Frage zu einem Sachverhalt, der mich stark belastet:
Ich wurde bei einer Verkehrskontrolle auf dem Weg zu einem Motorradtreffen THC-Positiv getestet (Dienstag Abend einen geraucht, Freitag getestet). Nach der Blutentnahme wurde ich darauf hingewiesen, dass ich innerhalb der nächsten 24 Stunden nicht am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen dürfe. Soweit alles richtig und in Ordnung.
Als ich am Folgetag, 4 1/2 Stunden nach Ablauf der Frist, das Gelände verließ, kam ich nicht einmal 1000m weit, bis ich die beiden Beamten vom Vortag wieder hinter mir hatte (auf einem ca. 3km langen, einspurigen Wirtschaftsweg, der ausschließlich als Zuwegung zum Gelände des Treffens dient). Allerdings kontrollierten diese nicht mich, sondern wiesen lediglich meinen Bekannten, der ebenfalls mit eigenem Fahrzeug dabei war, darauf hin, dass sein Rücklicht defekt sei. Als sie daraufhin an mir vorbei fuhren, machte die Beamtin auf dem Beifahrersitz lediglich eine Geste, die mir zeigen sollte, dass sie mich "im Auge" behielten.
Diese Situation hat mich dermaßen aufgewühlt, dass ich, nach mehrfachen Verfahrens und Beinahe-Unfällen, eine Pause einlegen musste. Das, was ich anschließend erlebt hatte, könnte man einen erstklassigen Nervenzusammenbruch nennen (Wutausbruch, Heulkrampf, Übelkeit).
Nun frage ich mich, ob die Polizei an einem Samstagabend wirklich nichts besseres zu tun hat, als stundenlang auf einem nahezu unbefahrenen Wirtschaftsweg einem "Verkehrssünder" vom Vortag aufzulauern.
Ein derartiges Verhalten kann und will ich mir nicht gefallen lassen und spiele mit dem Gedanken, dieses Verhalten der Beamten zur Anzeige zu bringen.
Kann mir jemand in diesem Forum eine sachkundige Einschätzung zu diesem Sachverhalt liefern und mir sagen, an welche Stelle ich mich am besten wenden kann?
Vielen Dank schonmal im Voraus,
- der Gelegenheitsraucher
Lieber Gelegenheitsraucher,
Lieber Gelegenheitsraucher,
wenn Sie so sensibel sind und ein derart schwaches Nervenkostüm haben (und auch noch gelegentlich "rauchen"), sollten Sie sich ernsthaft fragen, ob es nicht besser ist, nicht motorisiert am Straßenverkehr teilzunehmen.
Das war sicherlich nicht die Antwort, die Sie haben wollten, aber denken Sie mal drüber nach....
Lieber "RA",
Lieber "RA",
richtig, das ist nicht die Antwort, die ich mir erhofft hatte.
Allerdings sind die Folgen, die diese Situation bei mir verursacht haben, eher Zweitrangig. Bin ich tatsächlich der Einzige, dem dieses Verhalten unserer "Freunde und Helfer" komisch vorkommt? Ich möchte nochmals unterstreichen:
- eine Straße, die ausschließlich als Zuwegung zum Gelände dient (kein regulärer Verkehr)
- Kontrolle 4 1/2 Stunden nach Ablauf der Frist
- die gleichen Beamten, wie am Vortage
- KEIN erneuter Drogentest
Werden unsere Polizeibeamten tatsächlich dafür bezahlt, Stundenlang zu lauern? Gibt es tatsächlich nichts Sinnvolleres an einem Samstagabend zu tun? Wird nicht ständig beklagt, dass den Dienststellen zu wenige Beamten zur verfügung stehen?
Oder will mir tatsächlich jemand erzählen, dass es sich hierbei um einen reinen Zufall handelt?
MfG
- der Gelegenheitsraucher
Wegen des Drogenproblems
Wegen des Drogenproblems sollten Sie sich an eine Suchtberatungsstelle wenden und Ihre Anzeige können Sie beim Amtsgericht oder jeder Polizeidienststelle erstatten. Da jedoch kein Fehlverhalten der Polizisten zu erkennen ist, dürfte schnell die Einstellung der Ermittlungen folgen.
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